Rund oder anatomisch: So unterscheiden sich die Implantatformen
Wer über eine Brustvergrößerung nachdenkt, stößt schnell auf eine grundlegende Entscheidung: runde oder anatomische Implantate. Beide Formen werden seit vielen Jahren erfolgreich verwendet, führen aber zu einem unterschiedlichen Erscheinungsbild. Ein Verständnis der Unterschiede hilft Ihnen, das Beratungsgespräch informiert zu führen und gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die passende Wahl zu treffen.
Runde Implantate
Runde Implantate sind symmetrisch aufgebaut und verteilen das Volumen gleichmäßig. Dadurch entsteht häufig ein betonteres Dekolleté und eine vollere obere Brustpartie. Weil die Form in alle Richtungen gleich ist, spielt eine leichte Drehung des Implantats im Gewebe optisch keine Rolle. Viele Patientinnen schätzen zudem, dass runde Implantate ein weiches, bewegliches Ergebnis ermöglichen.
Anatomische Implantate
Anatomische Implantate, oft als tropfenförmig bezeichnet, sind unten voller und laufen nach oben schlanker zu. Sie orientieren sich an der natürlichen Silhouette der Brust und werden häufig gewählt, wenn ein besonders natürlich wirkendes Ergebnis im Vordergrund steht. Da die Form nicht symmetrisch ist, kommt es hier stärker auf die exakte Positionierung an.
Woran Sie Ihre Entscheidung ausrichten können
Die richtige Form hängt von mehreren persönlichen Faktoren ab. Die folgenden Punkte werden im Beratungsgespräch üblicherweise besprochen:
- Ihr gewünschtes Ergebnis, also eher betont oder eher natürlich.
- Ihre Ausgangssituation, etwa vorhandenes Brustgewebe und Körperbau.
- Die Beschaffenheit Ihrer Haut und des umliegenden Gewebes.
- Die Empfehlung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes auf Basis der Untersuchung.
Es gibt kein allgemein besseres Modell
Weder die runde noch die anatomische Form ist grundsätzlich überlegen. Entscheidend ist, welche Form zu Ihrem Körper und zu Ihren Vorstellungen passt. Ein erfahrener Facharzt wird beide Optionen anhand Ihrer individuellen Anatomie erläutern und Ihnen zeigen, welches Ergebnis realistisch ist. Nehmen Sie sich Zeit für diese Entscheidung und scheuen Sie sich nicht, im Gespräch nachzufragen.